Bild des Stadtmuseeums

Roger Bonnard - Hautnah

Einladungskarte zur Ausstellung hautnah

hautnah

Roger Bonnard

Eröffnung: Freitag, 13.11.2015 um 17.00 Uhr

Laufzeit: Samstag, 14.11.2015 bis Sonntag, 24.01.2016

Veranstalter: Kulturdirektion der Stadt Weimar

Unter dem Titel "HAUTNAH" zeigt der Weimarer Künstler Roger Bonnard in der Kunsthalle "Harry Graf Kessler" ab Samstag, den 14.11.2015 Gouachen, Mischtechniken und Radierungen aus den letzten zwei Jahrzehnten seines Schaffens. Die Stadt Weimar würdigt mit der Ausstellung das umfangreiche Werk des Künstlers in seiner Wahlheimat.

1947 im französischen Rouen geboren, übersiedelt Roger Bonnard 1970 in die DDR. Zunächst arbeitet Bonnard als Schlosser und Dolmetscher, bevor er 1981 an der Hochschule für Bildende Künste in Dresden bei Professor Gerhard Kettner Malerei und Grafik studiert.

Heute ist Roger Bonnard in Weimar und Sainte-Maure/Frankreich als freischaffender Künstler tätig. Sowohl Frankreich als auch Deutschland haben das künstlerische Schaffen des Kosmopoliten Bonnard beeinflusst. Von der Verehrung der französischen Kunst der Moderne zeugt die strahlende Farbigkeit und Tiefe seiner Bildsprache. Linien, zuweilen auch Zahlen, strukturieren Kompositionen aus leuchtendem Rot, Blau und Gelb zu sinnlichen Akten und Naturerlebnissen. Roger Bonnard ist Gründungsmitglied der Künstlergruppe "D 206 Die Thüringer Sezession" und der Gruppe "Vierter Fall" - einer Künstlervereinigung von Ost und West in Nürnberg sowie Mitglied der französischen "UAP" - Union des Arts plastiques.

Seit Ende der achtziger Jahre sind seine Kunstwerke in renommierten öffentlichen und privaten Sammlungen im In- und Ausland vertreten - so unter anderem bei der Klassik Stiftung Weimar, im Lindenau-Museum Altenburg, im Angermuseum Erfurt, im Kupferstichkabinett Dresden, im Gutenberg-Museum Mainz und dem Museum Ludwig in Köln. Mit seinen zahlreichen Ausstellungen hat sich der Künstler und Kosmopolit national wie international Beachtung und Anerkennung erworben.

Die Ausstellung HAUTNAH wird am Freitag, den 13.11.2015 um 17.00 Uhr in Anwesenheit des Künstlers eröffnet. Die Laudatio hält Karin Weber, Kunsthistorikerin (Dresden).

Kunsthalle "Harry Graf Kessler", Goetheplatz 9b, 99423 Weimar - Öffnungszeiten: Dienstag bis Sonntag 10 - 17 Uhr

CRASH Eine Ausstellung zum 70. Geburtstag von Dieter M. Weidenbach

Atelierfoto Dieter M. Weidenbach

CRASH

Eine Ausstellung zum 70. Geburtstag von Dieter M. Weidenbach

Eröffnung: Freitag, 21.08.2015, 17.00 Uhr

Dauer: Samstag, 22.08.2015 bis Sonntag, 25.10.2015

Veranstalter: Stadtmuseum Weimar

Crash bezeichnet das plötzliche Zerbrechen, den Zusammenstoß, das Auseinanderfallen einer bis zu diesem Zeitpunkt festgefügten Ordnung und Sicherheit. Verbunden mit einer lautstarken Entladung aufeinander prallender Energien. In seinen Arbeiten bildet der Künstler Dieter M. Weidenbach solche Entladungen ab und hinterfragt das ewige Gesetz der Konstruktion & Dekonstruktion. Ein Leben zu ertragen unter permanenter tödlicher Bedrohung.

Erleben Sie gemeinsam mit dem Künstler eine malerische Achterbahnfahrt.

 

 

Andreas Eichstaedt - Landschaftskompositionen - Malerei und Zeichnungen

Andreas Eichstaedt
Helles Meer | 2014. Acryl auf Leinwand. 100 x 140 cm

Andreas Eichstaedt - Landschaftskompositionen - Malerei und Zeichnungen

Eröffnung: Freitag, 29.05.2015, 17.00 Uhr

Dauer: Samstag, 30.05.2015 bis Sonntag, 02.08.2015

Veranstalter: Stadtmuseum Weimar

Die Ausstellung würdigt das durch Bauhaus und zeitgenössische Bildsprache geprägte, in drei Jahrzehnten gewachsene Oeuvre des Malers und Graphikers Andreas Eichstaedt.

Ausgestellt werden abstrakte großformatige Landschaftsbilder, die sich mit der Nachwirkung von Geschwindigkeitswahrnehmungen im Kopf und im Gefühl beschäftigen. Ausgangspunkt der Bilder sind zahlreiche Aquarellstudien. Orte werden zu unterschiedlichen Tageszeiten erlebt und verdichtet. Farbstreifen bilden Klangrhythmen, die ein Naturerlebnis zum Ausgangspunkt haben.

Zur Ausstellungseröffnung findet ein Galeriekonzert statt, welches Eichstaedts Werke interpretiert.

Zur Ausstellung erscheint ein umfangreicher Katalog.

Klaus Bose

ORTE-BILDER-REFLEXIONEN Teil II

Klaus Bose

Zeichnungen

Eröffnung Gedenkstätte Buchenwald: Freitag, 13.03.2015, 15.00 Uhr (Teil I)

Eröffnung Kunsthalle: Freitag, 13.03.2015, 17.00 Uhr (Teil II)

Dauer: Samstag, 14.03.2015 bis Sonntag, 10.05.2015

Veranstalter: Kulturdirektion Stadt Weimar

Unter dem Titel ORTE-BILDER-REFLEXIONEN zeigen Kulturdirektion der Stadt Weimar und Gedenkstätte Buchenwald gemeinsam eine 2-teilige Ausstellung mit Werken des Weimarer Künstlers Klaus Bose. 1940 in Bogotá, Kolumbien, geboren und seit 1952 in Weimar ansässig, geben der 75. Geburtstag des Künstlers und der 70. Jahrestag der Befreiung des Konzentrationslagers Buchenwald den Anlass für die Doppelausstellung, deren Schwerpunkt in der Landschaftszeichnung zu finden ist. Eine Arbeit mit dem Motiv des Ettersberges, die unter anderem in der Kunsthalle HARRY GRAF KESSLER zu sehen sein wird, stellt die Verbindung zu den in Buchenwald präsentierten Werken her, die unter dem Eindruck der Streifzüge des Künstlers über das Areal des ehemaligen Konzentrationslagers zu Beginn der 1990-er Jahre entstanden sind. Eigene sowie familiengeschichtliche Erfahrungen spiegeln sich ebenso in den Zeichnungen wider, wie die Auseinandersetzung mit Werken von Ernst Wiechert, Elie Wiesel und Jorge Semprún.