Bild des Stadtmuseeums

 Sehr geehrte Besucher,

im 2. Obergeschoss des Bertuchhauses ist seit dem 06. Februar 2014 die längerfristige Sonderausstellung "Demokratie aus Weimar. Die Nationalversammlung 1919" zu sehen. Daher beginnt die Dauerausstellung zur Geschichte der Stadt Weimar zur Zeit mit der Darstellung der Goethezeit, weshalb es ebenfalls zu Änderungen bei den museumspädagogischen Angeboten kommt. Die stadtgeschichtliche Ausstellung (Goethezeit bis zum Jahr 1989) befindet sich im 1. Obergeschoss und im Erdgeschoss. Hier erwarten Sie auch weiterhin unsere Sonderausstellungen.

 Sonderausstellungen

 

 

Veranstaltungen

im Rahmen der Sonderausstellung "Demokratie aus Weimar - Die Nationalversammlung 1919"

 

Öffentliche Führungen mit Diana Trojca:

jeweils Sonntag, 14.00 Uhr:

05.10.2014

23.11.2014

Weitere Führungen nach Vereinbarung. 

 

Veranstaltungen des Vereins Weimarer Republik e.V.:

Mittwoch, 01.10.2014, 18.00 Uhr

Dr. Wilhelm Külz: Demokrat in schwierigen Zeiten

mit Dr. Jürgen Frölich, Archiv des Liberalismus, Gummersbach

Friedrich-Naumann-Stiftung für die Freiheit

 

Mittwoch, 23.10.2014, 18.00 Uhr

Marie Juchacz: Sozialreformerin und Frauenrechtlerin

mit Lydia Struck M.A., Autorin

Friedrich-Ebert-Stiftung Thüringen

 

Donnerstag, 20.11.2014, 18.00 Uhr

Joseph Wirth: Reichskanzler und Kämpfer gegen rechts

mit Dr. Bernd Braun, Reichspräsident-Friedrich-Ebert-Gedenkstätte

Heinrich-Böll-Stiftung Thüringen

 

Veranstaltungshinweis:

ab 25.05.2014 im E-Werk:

Schwarze Bären oder Die Erfindung der Republik!

Eine musikalische Wirthauskomödie von Kai-Ivo Baulitz (Text) und Dietrich Eichmann (Musik)

www.nationaltheater-weimar.de

Karten: 03643/755334 (Deutsches Nationaltheater)

 

Zur Ausstellung: 

In Weimar wurde 1919 ein wichtiges Kapitel deutscher Demokratiegeschichte geschrieben: Im Nationaltheater tagte vom 06. Februar bis zum 21. August die Verfassunggebende Deutsche Nationalversammlung. Am 31. Juli 1919 wurde mit der Verfassung das erste deutsche demokratische Grundgesetz verabschiedet. Die Sonderausstellung thematisiert das Ereignis Nationalversammlung 1919 in Weimar und damit den hoffnungsvollen demokratischen Neubeginn nach dem Ende des Ersten Weltkriegs.

Abbildung (Foto Jürgen Postel): Dieter M. Weidenbach nach Emil Orlik: Bildnis des Reichspräsidenten Friedrich Ebert (1871-1925) vor dem Nationaltheater in Weimar, Öl auf Leinwand, 2013, Stadtmuseum Weimar (Standort des Originals von 1920: Bundespräsidialamt Berlin).

Nächste Kuratorenführung

in der Ausstellung "Furor teutonicus - Ein Postkartenalbum aus dem Jahre 1914" mit Dr. Alf Rößner:

Dienstag, 14.10.2014, 17.00 Uhr

Begleitveranstaltungen

zur Sonderausstellung "Weimar unangepasst. Widerständiges Verhalten 1950-1989":

 

Kuratorengespräche mit Axel Stefek:

Dienstag, 30.09.2014, 17.00 Uhr

Samstag,  25.10.2014, 14.00 Uhr

Sonntag,  16.11.2014, 14.00 Uhr (Finissage)

 

Vortrag von Christian Dietrich:

Mittwoch, 08.10.2014, 19.30 Uhr

"Evangelische Kirche in Weimar und die zweite Diktatur"

Kurz vor dem Mauerbau begann die Thüringer Kirche in der kommunistischen Diktatur einen Weg der Anpassung zu beschreiten. Motor dieser Entwicklung war der "Weimarer Arbeitskreis". In dem Vortrag werden Stationen kirchlicher Selbstbehauptung in Weimar vor dem Ende der DDR aufgezeigt. (Christian Dietrich ist Landesbeauftragter für die Aufarbeitung der SED-Diktatur.)

 

Mittwochsvortrag des Freundeskreises Stadtmuseum von Dr. Christoph Victor:

Mittwoch, 15.10.2014, 17.00 Uhr

"Wir haben den Himmel für kurze Zeit über uns offen gesehen" - Die Wende vor 25 Jahren in Weimar

Welche Prägungen und Haltungen der Akteure standen im Hintergrund der Ereignisse des Herbstes 1989? Wie kam es, dass die Angst vor den Machtinstrumenten des autoritären Staates der Hoffnung weichen konnte, die DDR demokratisieren zu können? Welche Gründe gab es überhaupt, die die Menschen dazu bewog, auf die Straße zu gehen? Der Autor des Buches "Oktoberfrühling", einer Chronik der "Wende" in Weimar, erinnert an den Herbst 1989.

 

Dienstag, 04.11.2014, 19.00 Uhr

Hoefer gegen Honecker. Ein Brief an den Staatschef und seine Folgen.

Einführung: Dr. Matthias Wanitschke

Gesprächsmöglichkeit mit Reiner Hoefer

1977 hatte der DDR-Gesellschaftswissenschaftler Rudolf Bahro das Buch "Die Alternative" veröffentlicht. Im Jahr darauf schrieb Reiner Hoefer, wiss. Mitarbeiter an der Weimarer Hochchule für Architektur und Bauwesen, einen Brief an Erich Honecker. Er legte die Gründe dar, die seiner Meinung nach zu einer Stagnation des wissenschaftlich-technischen Fortschritts, zu Demotivation und Resignation geführt hatten. Bahros und Hoefers Versuche, ehrlich die Wahrnehmung vieler auszusprechen, hatten für beide weitreichende persönliche Konsequenzen.

Hinweise auf weitere Veranstaltungen:

Kommunales Kino mon ami:

Dienstag, 21.10.2014, 19.00 Uhr

"Von einem, der auszog..."

unabhängige Filmproduktion aus Jena, 1986, Regie: Thomas "Kaktus" Grund

als Vorfilm: "Eine feste Burg"

2010, Regie: Markus Dietrich, Weimar

 

ACC-Galerie Weimar:

Dienstag, 28.10.2014, 20.00 Uhr

"Brüder und Schwestern"

Film, Deutschland 1988-1991, Regie: Pavel Schnabel

 

Treffpunkt Schubertstraße/Hegelstraße:

Samstag, 08.11.2014, 11.00 Uhr

Führung "Weimar unangepasst. Widerständiges Verhalten in der DDR" mit Axel Stefek

Wer es wagte, gegen die Bevormundung des Staates zu argumentieren, ging in der DDR ein großes persönliches Risiko ein. Einige der Akteure bezahlten ihr Engagement mit Gefängnis, in den frühen Jahren gab es sogar Todesurteile. Der Rundgang durch Weimar führt an ausgewählte Orte "widerständigen Verhaltens" in den Jahrzehnten der DDR. Es wird an Personen erinnert, die heute beinahe vergessen sind. ("Weimarer Rendez-vous mit der Geschichte")

 

Stadtarchiv Weimar (Vortragsaal 4. Etage):

Dienstag, 11.11.2014, 18.00 Uhr

Schliessung, Leerstand, Abbruch. Der bauliche Zustand der Klassikerstadt 1988

Vortrag von Reinhard Pasch, Gerd Schulz und Waltraude Zellmann

Einer der wenigen offiziell zugelassenen Wege zur Artikulation von Kritik an bestehenden Missständen war das Formulieren von Eingaben an staatliche Stellen. Mit einer umfangreichen und aufwändig vorbereiteten Eingabe an mehrere DDR-Ministerien im März 1988 begaben sich deren Verfasser allerdings auf rechtlich unsicheres Terrain: Nicht nur durch Fotos, sondern auch mittels detaillierter Kartierungen dokumentierten sie den baulichen Zustand der Innenstadt Weimars kurz vor dem Ende der DDR. Die drei beteiligten Architekten haben die damals erstellten Unterlagen und die Antworten aus Berlin für einen Vortrag aufbereitet.

 

 

 

 

 

 

Weimarer Rendez-vous mit der Geschichte

Umbrüche

07.-09. November 2014

Programm: www.weimarer-rendezvous.de

Advent im Museum

Sonntag, 30. November 2014 (1. Advent)

13.00 - 18.00 Uhr

Kinder- und Familienveranstaltung:

Bemalen von Zinnfiguren

mit dem Verein der Zinnfigurenfreunde e.V. Weimar

Termine

Sonntag, 17. Mai 2015

Internationaler Museumstag

Motto: "Museum. Gesellschaft. Zukunft."

 

Samstag, 13. Juni 2015

Lange Nacht der Museen in Weimar