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Darüber lacht die Republik - Ausstellungskatalog

Darüber lacht die Republik.

Friedrich Ebert und "seine" Reichskanzler in der Karikatur

Eine Wanderausstellung der Stiftung Reichspräsident-Friedrich-Ebert-Gedenkstätte in Heidelberg (Foyer und Museumsflur)

Eröffnung: Freitag, 20.05.2011, 17.00 Uhr

Zeitraum: Samstag, 21.05.2011 bis Sonntag, 10.07.2011

Kurator: Stiftung Reichspräsident-Friedrich-Ebert-Gedenkstätte, Heidelberg, in Zusammenarbeit mit der Friedrich-Ebert-Stiftung, Landesbüro Thüringen

Mittwoch, 22.06.2011, 18.30 Uhr

Vortrag: "Die politische Karikatur: Ihre Bedeutung in der Weimarer Republik und ihre Stellung im Medienzeitalter." 

 

"Ein Bild sagt mehr als tausend Worte": In den 1920-er Jahren des letzten Jahrhunderts erlebte die Karikatur einen regelrechten Boom: Es gab knapp 80 humoristisch-satirische Zeitschriften, die Karikaturen veröffentlichten. Dabei standen Reichspräsident Friedrich Ebert und die jeweils amtierenden Reichskanzler als die herausragenden Repräsentanten der jungen Weimarer Republik im Fokus der satirischen Kritik. Die Ausstellung präsentiert eine Auswahl von rund 70 Zeichnungen, die Ebert und jene Kanzler ins Visier nehmen, die er zu seinen Lebzeiten ernannt hat. Dies waren die SPD-Politiker Philipp Scheidemann, Gustav Bauer und Hermann Müller, von der Zentrumspartei Constantin Fehrenbach, Joseph Wirth und Wilhelm Marx, der DVP-Vorsitzende Gustav Stresemann sowie die parteilosen Wilhelm Cuno und Hans Luther. Zwei dieser Kanzler, Hermann Müller und Wilhelm Marx, gelangten nach dem Tod Eberts im Februar 1925 erneut ins Amt. Karikaturen aus diesen zweiten Amtszeiten finden ebenfalls Eingang in die Ausstellung, da die Kanzler im ursprünglichen Sinn zu Eberts Reichskanzlern zu zählen sind.