Bild des Stadtmuseeums

Peter Vent. Berührungen

Peter Vent: Zufällige Begegnung, Mischtechnik 2014
Foto: Maik Schuck

Peter Vent

Berührungen - Malerei

Ausstellung anlässlich des 65. Geburtstages des Künstlers

Eröffnung: Freitag, 09. Februar 2018, 17.00 Uhr

Dauer: Samstag, 10. Februar bis Sonntag, 06. Mai 2018

Veranstalter: Kulturdirektion der Stadt Weimar

Aus Anlass seines 65. Geburtstages würdigt die Kulturdirektion der Stadt Weimar den Maler und Grafiker Peter Vent mit einer Jubiläumswerkschau. Der 1953 in Weimar geborene Künstler studierte an der Hochschule für Kunst und Design Burg Giebichenstein Halle/Saale sowie an der Fachhochschule für Werbung und Gestaltung Berlin-Schöneweide. Er arbeitete als Ausstellungsgestalter der Neuen Dresdner Galerie und als Grafiker an den Theaterbühnen in Eisenach, Nordhausen und Dresden. Seit 1991 lebt und wirkt Peter Vent als freischaffender Künstler in Weimar.

Sehnsucht nach dem Süden. Der Maler Friedrich Albert Schmidt (1846-1916)

Friedrich Albert Schmidt: Weimar-Sternbrücke, 1892

Sehnsucht nach dem Süden.

Der Maler Friedrich Albert Schmidt (1846-1916)

Eine Sonderausstellung anlässlich des 200. Geburtstages des Großherzogs Carl Alexander von Sachsen-Weimar-Eisenach (1818-1901)

In Zusammenarbeit mit der Klassik Stiftung Weimar, der Weimarer Kunstgesellschaft "Von Cranach bis Rohlfs" e.V. und den Freunden und Förderern des Stadtmuseums Weimar im Bertuchhaus e.V.

Eröffnung: Freitag, 1. Juni 2018

Dauer: Samstag, 02. Juni 2018 bis Sonntag, 09. September 2018

Kuratorin: Dr. Antje Neumann, Weimar

Veranstalter: Stadtmuseum Weimar

Zur Ausstellung erscheint ein reich bebilderter Katalog.

In der Weimarer Kunsthalle „Harry Graf Kessler“ soll 2018 eine große Ausstellung mit eindrucksvollen Gemälden eines zu Unrecht vergessenen Künstlers aus dem Umfeld der Weimarer Malerschule gezeigt werden. In Zusammenarbeit von Stadt Weimar/Stadtmuseum Weimar, Klassik Stiftung Weimar, Weimarer Kunstgesellschaft, Freundeskreis des Goethe-Nationalmuseums und Freundeskreis des Stadtmuseums wird der Landschafts- und Figurenmaler Prof. Friedrich Albert Schmidt umfassend gewürdigt.

1885 folgte Schmidt dem Ruf von Großherzog Carl Alexander und blieb bis zu seinem Tode 1916 in Weimar. Er zählt zu den Landschaftsmalern des Realismus im Übergang zum Impressionismus und wird von Malstil und Motivwahl der Weimarer Malerschule zugerechnet. Als versierter Landschaftsmaler arbeitete er sowohl im Freien als auch in seinem Weimarer Atelier. Seine Vorliebe galt dem meisterhaften Festhalten wechselnder Stimmungen von Licht und Farben im Verlauf der Jahreszeiten. Die ersten Weimarer Jahre zeigen deutlich die Nähe zu seinen langjährigen Lehrern Arnold Böcklin in Florenz und Eugène Lavieille sowie zu dessen Künstlerfreunden in Barbizon. Unverkennbar ist aber auch eine Nähe zu Weimarer Künstlern wie Paul Tübbecke, Eduard Weichberger, Karl Buchholz und Theodor Hagen. Frühe feinmalerische Darstellung bei dunkler Palette wandelte sich zu Beginn der 1890er Jahre. Die Bilder wurden heller und farbiger, der Duktus flächiger. Zunehmend mehren sich Motive mit lichtdurchfluteten Parks und Landschaften. Viele Jahre mit Reisen nach Frankreich und wiederholt nach Italien zeigen bis 1906 die Sehnsucht des Künstlers nach Sonne und berauschender Farbigkeit. In seinen späten Schaffensjahren zeigt sich eine erneute Hinwendung zu dunkleren Motiven des Schwarzwaldes und zu stürmischen Seemotiven von der Ostsee.

Kuratorenführungen mit Frau Dr. Antje Neumann:

Samstag, 16. Juni, 11.00 Uhr

Samstag, 14. Juli, 15.00 Uhr

Samstag, 8. September, 11.00 Uhr

Ulrike Theusner - Aufbruch

Sweet Bird of Youth, Radierung 2018

Ulrike Theusner: Aufbruch

Malerei, Druckgrafik, Installation

Eröffnung: Freitag, 28. September 2018, 19.00 Uhr

Dauer: Samstag, 29.09.2018 bis Sonntag, 11. November 2018

Veranstalter: Kulturdirektion der Stadt Weimar

AUFBRUCH

Die Ausstellung zeigt Werke meines zehnjährigen künstlerischen Schaffens. Die Themen der Serien Sweet Bird of Youth (2018); The Gasping Story (2015/16), A Rake's Progress (2013/14), Limbo Express (2012) sowie der Druckgrafiken (2008-2018) versinnbildlichen eine Gesellschaft zwischen Erstarrung, Desillusionierung und Aufbruchstimmung. -- Es sind Abbilder einer Lebensart zwischen Resignation, Ausharren und Abwarten - die Ruhe vor dem Sturm. Motive im Hintergrund oder auf der Kleidung kehren nach außen, was sich in den scheinbar arglosen Protagonisten vorbereitet, die sich trotzig, zuweilen agressiv, einer ungewissen Zukunft entgegenblickend bereits wappnen zum Aufbruch aus dem Dämmerzustand des individuellen Limbus.

Ulrike Theusner

 

Ulrike Theusner, Jahrgang 1982, studierte von 2002 bis 2008 Freie Kunst an der Bauhaus-Universität Weimar sowie an der École des Beaux-Arts "Villa Arson" in Nizza. Sie arbeitete an verschiedenen Orten der Welt, in Berlin, Leipzig, Vilnius, Los Angeles, Paris, New York, kehrt jedoch immer wieder zu ihrem Ruhepunkt Weimar zurück. Ihre Arbeiten waren in Ausstellungen im In- und Ausland zu sehen - so im Neuen Museum und in der ACC Galerie Weimar, im Angermuseum Erfurt, der Y Gallery New York, in der Galerie Dukan Paris, der Eigen-Art LAB Berlin, der Kunsthalle Darmstadt und dem Musée des Beaux-Arts Nice - und wurden mit zahlreichen Preisen gewürdigt - u.a. dem Grak-Preis der Ilstraud Glock-Grabe-Stiftung und dem 1. Preis der European Print Triennale Toulouse. Zusammen mit dem Grakbureau Mirko Borsche gestaltete sie 2014/15 die Spielzeit-Poster der Bayerischen Staatsoper München. Ulrike Theusner lebt und arbeitet in Berlin und Weimar.

Bauhaus Studio 100 Teil I. 100 Tage 100 Künstler

Bauhaus Studio 100 Teil I. 100 Tage 100 Künstler

Gaswerk Weimar

Eröffnung: Freitag, 7. Dezember 2018, 17.00 Uhr

Dauer: Samstag, 8. Dezember 2018 bis Sonntag, 06. Januar 2019

Veranstalter: Kulturdirektion der Stadt Weimar

Die als Auftakt des Bauhaus-Jubiläums 2019 vom "Gaswerk Weimar" konzipierte und in Kooperation mit der Kulturdirektion Weimar veranstaltete Ausstellungsfolge zeigt in 100 Tagen 100 Künstler. Die Kunsthalle "Harry Graf Kessler" bildet die erste Station der Präsentation, an welcher Studierende und Absolventen zeitgenössischer Designschulen, die sich in der Tradition des Staatlichen Bauhauses sehen, mitwirken. Die an der Ausstellungsreihe beteiligten Designer, Architekten, Bauingenieure, Performancekünstler und Musiker fühlen sich der unbändigen künstlerischen Energie und dem kreativen Aktionismus von 100 Jahren Bauhaus verpflichtet.