Bild des Stadtmuseeums

10 Jahre Galerie Eigenheim (erster und zweiter Teil)

Aus Anlass ihres 10-jährigen Bestehens würdigt die Kulturdirektion der Stadt Weimar die Galerie Eigenheim Weimar/Berlin mit einer zweiteiligen Jubiläumsausstellung in der Kunsthalle Harry Graf Kessler. Gezeigt werden eine Jubiläumsedition (Aufl. 12) von 26 Künstlern sowie Installationen und Objekte. Alle Arbeiten stehen inhaltlich in direktem Bezug zur Galerie. Der erste Teil der Ausstellung wird vom 10.12.2016 bis zum 06.01.2017 zu sehen sein.

KÜNSTLER

Tom Ackermann / Konstantin Bayer / Benedikt Braun / Michaël Camellini / Stephan Dill / Enrico Freitag / Kathryn Gohmert / Julia Herfurth / Michael von Hintzenstern / Gerald & Martin Höfer / Marc Jung / David Ashley Kerr / Edith Kollath / Maja Linke / Martin Mohr / Nele Möller / Adam Noack / Nina Röder / Stefan Schiek / Anna Schimkat / Michael Schmidt / Julia Scorna / Peter Stechert / Daniel Thompson / Lars Wild / Christiane Wittig

 

2. Teil - Enrico Freitag & Konstantin Bayer

Der zweite Teil der Ausstellung (welcher vom 14.01.2017 bis 05.02.2017 gezeigt wird) umfasst Malerei von Enrico Freitag sowie Installationen von Konstantin Bayer. Beide Künstler, seit Anbeginn eng mit der Galerie verbunden, haben trotz unterschiedlicher künstlerischer Ausdrucksformen inhaltliche Schnittmengen, welche die Grundlage dieses Dialoges bilden.

Eros - Klaus Nerlich - Fotografie und Zeichnung

Klaus Nerlich

EROS

Eröffnung: Freitag, 24.02.2017, 17.00 Uhr

Dauer: Samstag, 25.02.2017 bis Sonntag, 09.04.2017

Veranstalter: Kulturdirektion der Stadt Weimar

In der Personalausstellung widmet sich Klaus Nerlich ausschließlich dem Projektthema „EROS“. Dabei nimmt er bewusst Bezug auf eine Ausstellung erotischer Aquarelle des französischen Künstlers Auguste Rodin.

Heftig fielen die Reaktionen aus, als diese Arbeiten vor über hundert Jahren in Weimar gezeigt wurden. Eine vom Weimarer Maler Hermann Behmer losgetretene Hetzkampagne gegen die „Frechheit des Ausländers“ Rodin führte schließlich zum Rücktritt Harry Graf Kesslers als Leiter des Großherzoglichen Museums. Heute trägt die Kunsthalle den Namen des leidenschaftlichen Kunstförderers.

In seiner Serie „EROS“ möchte Klaus Nerlich genau das ent- oder verhüllen, was er ver- oder enthüllt. Körper, die losgelöst von ihrer Individualität im Blatt schweben, die mitunter erst durch die Assoziationen des Betrachters zu einer bestimmbaren Position finden, nein: ergänzt werden. Die Sinnlichkeit einer Linie, einer Kontur, die sich mit anderen überschneidet, neue Formen bildet oder sich schließlich in „Menantischen Landschaften“ verliert, bisweilen auflöst. Die Analyse der Nacktheit wird dabei zur Synthese des Eros.

Klaus Nerlich, Jahrgang 1952, lebt als Künstler, Fotograf und Hochschuldozent in Weimar. Seit 1984 ist er Kursleiter an der Weimarer Mal- und Zeichenschule. Nach einer Assistenz am Künstlerischen Bereich der HAB Weimar wurde Nerlich 1991 zum Professor für Gestaltung am Fachbereich Architektur der Fachhochschule Erfurt berufen. Klaus Nerlich ist Mitglied im Verband Bildender Künstler/BBK und seit 2002 Sprecher des Verbandes Bildender Künstler Thüringen e.V. Seine Arbeitsschwerpunkte sind Fotografie, Zeichnung sowie Kunst am Bau. Sie sind in zahlreichen Ausstellungen und als Kunst im öffentlichen Raum dokumentiert.

Weimar monumental

Hans W. Schmidt: Empfang von Herzog Johann
Friedrich dem Großmütigen

Weimar monumental. Die Historiengemälde aus der Weimarhalle von Hans W. Schmidt

Ausstellung in der Kunsthalle „Harry Graf Kessler“ Weimar anlässlich des „Kirchentages auf dem Weg“ zum 500-jährigen Reformationsjubiläum 2017

Eröffnung: Freitag, 28.04.2017, 17.00 Uhr

Dauer: Samstag, 29.04.2017 bis Sonntag, 23.07.2017

Veranstalter: Stadt Weimar, Stadtmuseum Weimar

Kurator: Dr. Alf Rößner, Direktor des Stadtmuseums Weimar

Der aus Hamburg stammende Historienmaler, Radierer und Illustrator Prof. Hans W. Schmidt (1859-1950) studierte an der Großherzoglichen Kunstschule in Weimar bei Theodor Hagen und Albert Brendel. Für die künstlerische Ausgestaltung der 1932 eingeweihten Weimarhalle schuf er einen eindrucksvollen Gemäldezyklus mit Schlüsselszenen aus der städtischen Geschichte. Mit Johann Friedrich dem Großmütigen, Cranach, Bach oder Großherzog Carl Alexander sind auf den großformatigen Ölbildern auch Protagonisten des Protestantismus dargestellt. Einige der auch als Postkarten verbreiteten Szenen erfreuen sich eines hohen Bekanntheitsgrades. Andere Abbildungen sind dagegen heute nahezu vergessen. Der einst als Einheit gedachte Gemäldezyklus ist heute unvollständig, durch verschiedene Eigentümer auseinandergerissen und nur teilweise zugänglich. Seit Jahrzehnten erstmals wieder vereint, werden die Themenauswahl und die Darstellungen der „Weimarhallenbilder“ auch einer kritischen Wertung unterzogen.

Zur Ausstellung erscheint ein reich bebildertes Begleitheft.

Ullrich Panndorf - Verweile doch...

Margarete I
2011
Eitemperafarbe auf Holz
Fotonachweis: Copyright Ullrich Panndorf

Ullrich Panndorf

"Verweile doch..."

Malerei, Grafik und Buchkunst

Eröffnung: Freitag, 11.08.2017, 17.00 Uhr

Dauer: Samstag, 12.08.2017 bis Sonntag, 01.10.2017

Veranstalter: Kulturdirektion der Stadt Weimar

Die Ausstellung umfasst retrospektiv künstlerische Arbeiten aus mehreren Jahrzehnten (1985-2017).

Neben aktuellen Werken wie Porträtgemälden und dem Künstlerbuch „FELSENFEST“ (mit 12 Radierungen und neuen Texten von Wulf Kirsten), werden Zeichnungen und druckgrafische Arbeiten, eine Auswahl Malerei sowie Einblicke in das Buchkunstschaffen gezeigt.

Während der Ausstellung findet am Samstag, dem 02.09.2017 um 16.00 Uhr eine Lesung mit Wulf Kirsten sowie eine Einführung in das Buchkunstschaffen Ullrich Panndorfs von Jens Henkel/Burgart-Presse statt.

 

 

"Dreierlei"

Dreierlei“

Mittwoch, 04.10.2017 bis Freitag, 06.10.2017

Veranstalter: Kulturdirektion der Stadt Weimar

 Die Malerin und Grafikerin Uta Hünniger, der Lyriker Peter Neumann und der Komponist Joachim Beez sind gemeinsam einen generations- und genreübergreifenden Dialog zum Thema Herkunft eingegangen und erkunden Orte, die aus der Ferne anziehen und doch dauerhaft keine Nähe zulassen. Die Präsentation in der Kunsthalle „Harry Graf Kessler“ führt Ausstellung, Lesung und Konzert zu einem lebendigen Diskurs zusammen.

Martin Max - Zwischen den Ufern

Martin Max

„Zwischen den Ufern“

Eröffnung: Freitag, 20.10.2017, 17.00 Uhr

Dauer: Samstag, 21.10.2017 bis Sonntag, 31.12.2017

Veranstalter: Kulturdirektion der Stadt Weimar

Anlässlich seines 60. Geburtstages würdigt die Kulturdirektion Weimar den Künstler Martin Max mit einer Jubiläumsausstellung in der Kunsthalle „Harry Graf Kessler“. Gezeigt werden Holzschnitte und Malereien aus mehreren Jahrzehnten.